Zu
Ende war's
mit der bundesdeutschen Fußballherrlichkeit übrigens, als es
gegen eine Mannschaft ging, die es doch eigentlich gar nicht geben
durfte: Das Team
der
DDR. Seit Mexico 1968 durfte die DDR eine eigene
Olympiamannschaft
stellen - und das tat sie denn auch mit riesigem Erfolg, und
dass es in
dieser Mannschaft
auch ein Fußballteam gab, war doch selbstverständlich - da konnte
die Springer-Presse noch so lange giften und DDR in
Gänsefüßchen
setzen oder "Ostzone" oder "SBZ" schreiben und die Erfolge der
bärenstarken
Mannschaft einfach den bundesdeutschen Medaillen
hinzuzählen...
Und so gab
es
denn das denkwürdige Aufeinandertreffen in
der Zwischenrunde des olympischen Fußballturniers am 8.
September
- freilich, aufgeregt hat das nicht mehr so sehr viele: Zu schwer
lasteten
die Gedanken an die Opfer des Attentats
auf den Menschen. Die Spiele waren ja weitergegangen, aber sie hatten
ihre
Seele verloren.
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