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Ich über mich | Olympia 1972 |
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Texte |
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Es gibt kein richtiges
Deutsch
im falschen Englisch
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Müssen wir unsere Sprache durch Gesetze schützen? Nach einigen Jahren fast unwidersprochener Unterwanderung des Deutschen durch englische Begriffe regt sich spürbar Widerstand - und er kommt aus den unterschiedlichsten politischen und gesellschaftlichen Kreisen. Auch der renommierte Stuttgarter Klett-Verlag - selbst Aussender eines Werbeprospekts in Pidgin-Deutsch - bekommt Zweifel, ob man jede sprachliche Unart mitmachen muss: Das "Denglish", erzeugt von zeitgeistigen Phrasendreschern in Zeitschriften-Redaktionen, Werbeagenturen und in der gesamten Medienbranche, hervorgegangen aus einer weltweiten Anglisierung der Fachsprachen, die mit der wirtschftlichen, politischen und technologischen Dominanz der USA zu tun und im Design-Deutsch der Computersprache ihren scheußlichen Höhepunkt gefunden hat (davon kann sich jeder überzeugen, der sich auf eine virtuelle Reise durchs deutsch"sprachige Netz begibt), regt mehr und mehr Menschen auf: "Was zu viel ist, ist too much!" Da wird im
Vorspann zum Lehrer-Diskussionsforum
der ZUM (Zentrale für Unterrichtsmedien) behauptet: "Die verwendete
Sprache
ist deutsch, das Forwarden von Informationen sollte nur in
begruendeten
Ausnahmefaellen erfolgen" - jeder hätte "weiterleiten"
verstanden! Nichts gegen
Jeans, Make-up,
Spray, Software ("Weichware" klingt ja in der Tat eher wie "Weichei" =
Warmduscher, Laternenparker oder Hotelseifensammler), aber alles gegen
Monster wie Modeschöpferin Jil
Sander, die allen Ernstes folgende Äußerung
Kann man
solche
Menschen denn noch ernst
nehmen? Man muss es wohl - wenn Erfreulich,
dass es
trotz aller Versuche
der Werbestrategen und Medienaffen auch |
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23.10.03: Notwendige Ergänzung: AddCom gibt's nicht mehr - ein Zufall?? |
15 Dez. 2000 Sehr
geehrte
Damen und Herren, Ich
empfinde
einen solchen Text schlicht als Zumutung - ich
erwarte,
dass ich in Deutschland auch in deutscher Sprache
angesprochen werde und nicht in diesem unerträglichen
pseudokosmopolitischen amerikahörigen Demutsgestammel, dessen
Autoren
sich offenbar schämen
"willkommen"
zu sagen", die keine "Nachrichten" mehr
anbieten, weil "news" offenbar einen höheren Informationswert
haben,
die unsägliche Neu-Wörter ("Intertainment" - soll
wohl lustig sein) oder Dopplungen ("Entertainment-Vergnügen" - das
ist so abartig wie "News-
Nachrichten" oder "Computer-Rechner") Pervers - mir fällt kein anderer Ausdruck ein - ist der Höhepunkt Ihres einführenden Artikels - die Namen der 9 "Channels", die nicht mal mehr einen Restbestand an Deutsch enthalten; damit will ich mich nicht mehr einzeln auseinandersetzen, denn ich merke, wie mein Blutdruck jetzt schon steigt. Ich bitte um Verständnis, dass ich "Informationen" dieser Art nicht mehr bekommen möchte und bitte Sie, meinen Namen aus allen bei Ihnen vorhandenen Listen zu streichen. Nebenbei: Ich bin weder "rechts" noch irgendwie "radikal" oder auch nur "deutschtümelnd" - ich bin nur einfach der Meinung, dass man als Deutscher in Deutschland das Recht hat, deutsch zu reden und auf Deutsch angesprochen zu werden - mehr nicht. Zu viel verlangt? D.
Mahnert |
| Weg mit
den altmodischen
deutschen Gegen
die immer noch grassierende Unsitte, Locations in Germany entgegen den
Wünschen
unserer zunehmend nur noch English sprechenden Folks und Kids
weiterhin die hässlichen und uncoolen deutschen Names zu
geben,
fordere ich: Weg von dumpfem deutschen Provinzialismus hin zu neuer
globaler
Denk- und Sprechweise, zu stylischen, freshen Ortsnamen, die jeder
aussprechen kann! Vorbildlich die zweitgrößte deutsche Stadt: Sie hat die Zeichen der Zeit erkannt und aus dem lächerlichen "Schinkenburg" ein angemessen weltoffenes und global verstehbares HAMBURG gemacht - die liebenswerte Initiative der Firma McDonald's, diese Entscheidung der Hamburger Bevölkerung dadurch zu ehren, dass die weltweit beliebten Fleischklopse (ob mit oder ohne BSE...) den neuen Namen dieser Stadt tragen, war hoch verdient... "Kiel" zieht nun nach und ändert seinen Namen in "Keal" - noch besser wäre allerdings Keel oder Quill - dann ist es gleich richtig übersetzt!...
Weg mit anderen
Ortsnamen, die unsere
ausländischen Für Anfänger: Für Fortgeschrittene, die auch
eine kreative Rechtschreibung ertragen...: |
Endlich
weiß ich, wer die - verhältnismäßig doch eher
kleine - Zielgruppe eines Body Shops ist...![]() ***
So kann man sich selbst verarschen -
woher sollte der Marketing-Experte aber auch wissen, dass jeder, der
Englisch kann, unter einem Bad Guide einen schlechten Führer
versteht??? Eigentlich zu traurig, als dass man darüber lachen könnte... ![]() alle Karikaturen gefunden bei: http://home.debitel.net/user/thomgeist/seite3.htm weitere Karikaturen zum Thema bei Rosentreters |
| und
schließlich für Menschen, die auch österreichische
Dialekte
verstehen: "Mosquitochurches" statt ??? Die Auflösung gebe ich gerne per e-Post... ;-) |